Am vergangenen Samstag hatten wir das Team von HSV Frechen zu Gast. Das Team von Trainer Horst Spiekermann hatte bis dato drei Niederlagen einstecken müssen, wobei  die Gegner alle drei im oberen Drittel der Tabelle einzuordnen sind. Unserem Team war also klar, dass wir genau so konzentriert zu Werke gehen müssen wie zuletzt.   Zu Beginn des Spiels entwickelte sich ein offener Schlagabtausch und es stand nach wenigen Minuten bereits 3:3 wobei beide Abwehrreihen keinen guten Eindruck machten. In der Folgezeit kamen unsere Damen nicht mit der offensiven 3:2:1 Deckung des Gastes zu Recht und in der Folgezeit traf Frechen gegen unsere unbewegliche und zu passive Abwehr weitere vier Mal und auf der Habenseite konnten keine Treffer mehr verbucht werden. So stand es nach 10 Minuten 3:7. Mit einer Abwehrumstellung und damit verbundenen Einwechslungen haben wir  kompakter und agiler in der Abwehr agiert. Die daraus resultierenden Ballgewinne konnten wir  im Angriff nun besser nutzen. Der Ball lief flüssiger und die entstehenden Lücken in der Abwehr wurden erkannt und Chancen besser genutzt. So drehten wir die Partie bis Mitte der ersten Halbzeit mit einem 5:0 Lauf zum 8:7. Auch in der Folgezeit war die Abwehr aggressiv und Frechen musste sich anstrengen weitere Tore zu erzielen. Auf der anderen Seite fand man ein ums andere mal die Lücken in der gegnerischen Abwehr und spielte Konzeptionen konsequent zu Ende, sodass wir uns bis zur Halbzeit auf 14:11 absetzen konnten. Gerade hier machten sich die schnellen Beine unserer jungen Spielerinnen bemerkbar! In der Pause wurde eindringlich vor den ersten 10 Minuten der zweiten Halbzeit gewarnt, die in den letzten Spielen immer wieder verschlafen wurden und man so eine vermeintlich komfortable Position leichtfertig hergegeben hat. Die Ansprache zeigte zunächst Wirkung. Die Mannschaft  blieb auf beiden Seiten konzentriert und bis zum 18:15(40.Minute) lief es weiter wie gewünscht. Im Anschluss verlor man ohne Not den Faden und man überließ Frechen das Zepter. Fehlpässe, schwache und unvorbereitete Abschlüsse und fehlende Körpersprache sorgten dafür dass Frechen scheinbar uneinholbar auf 19:23(50. Minute) davonzog. Dann ging wieder ein Ruck durch die Mannschaft und zumindest im Angriff kam wieder Leben rein. Da die Abwehrleistung nicht mehr an die der letzten 20 Minuten aus der ersten Hälfte ran reichte blieb Frechen mit 23:26(55.) in Führung. Eine weitere Abwehrumstellung und daraus resultierende „einfache“ Tore ließen uns zwei Minuten vor Schluss auf ein Tor rankommen(26:27). Selbst ein verworfener  7m in der entscheidenden Phase führte nicht zu hängenden Köpfen und 20 Sekunden vor Schluss kam der Treffer zum verdienten 28:28 Ausgleich. Der noch folgende Angriff der Frechenerinnen konnte unterbunden werden. So blieb es beim für beide Seiten verdienten Remis und unser zweites Unentschieden in Folge war im Sack. Über das ganze Spiel betrachtet kann man vielleicht ein bisschen mit dem Ergebnis hadern. Allerdings führten unkonzentrierte 10-12 Minuten erneut dazu, dass man sich fast um den Lohn der verdienten Führung gebracht hat. Die Mannschaft muss weiter lernen eine konzentrierte Leistung über 60 Minuten zu zeigen. Andererseits muss man festhalten, dass das Team zu keiner Zeit des Spiels aufgibt und zweimal einen vier Tore Rückstand wettmacht. Das ist toll und ein weiteres Indiz dafür, dass man in der Oberliga mithalten kann.   Bereits kommenden Donnerstag hat man bei der HSG Siebengebirge die nächste Gelegenheit, dies unter Beweis zu stellen. Um 20:15Uhr treten wir beim letztjährigen Verbandsligameister am Sonnenhügel an. An dieser Stelle, vielen Dank für die faire Geste der HSG für die Zustimmung der Verlegung. Torschützinnen: Gilliam 6, Havers 4, Ely, Rademacher, Schlingensief, Schwark, Küpper je 3, Stärk 2/2, Blaszczyk 1

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