Nach der einwöchigen Osterpause biegt die Oberligasaison 2016/17 auf die Zielgerade ab und sowohl an der Tabellenspitze als auch im Tabellenkeller ist noch nichts entschieden. Bei den Grün-Weißen bleibt man beim Blick auf die Tabelle jedoch gelassen und sieht die Situation realistisch: „Die Meisterschaft werden Aachen und Siebengebirge unter sich ausmachen, aber unsere nahezu perfekte Rückrundenserie (bislang 17:1 Punkte) wollen wir nach Möglichkeit auch über die verbleibenden drei Spiele fortsetzen und den dritten Tabellenplatz weiter festigen“, will Westwachts Coach Philipp Havers die Saison noch nicht als gelaufen abhaken.
 „Neben dem dritten Tabellenplatz möchte ich am Ende der Saison vor allem eine positive Bilanz aus den Spielen gegen die Oberligisten der letzten Saison ziehen können. Im Moment fällt dieser Vergleich allerdings noch zu unseren Ungunsten (8:10 Punkte) aus. Trotz der Punkte gegen Dormagen, Aachen und Siebengebirge wiegen die fünf verlorenen Hinrundenpunkte  gegen Strombach, Derschlag und gegen den MTV so schwer, dass sie am Ende als Grund für die verpasste Meisterschaft ausgemacht werden müssen“, trauert Havers diesen Spielen ein wenig hinterher und erwartet von seinem Team , dass es zeigt, dass auch gegen diese Teams Siege möglich sind.
Gegen den MTV Köln hatte man in der Hinrunde mit 25:27 das Nachsehen. Grund dafür waren vor allem 20 katastrophale Minuten zu Beginn der Partie, nach denen man vorentscheidend 7:14 zurück lag. Im Verlauf einer furiosen Aufholjagd verkürzte man den Rückstand im zweiten Durchgang sogar noch einmal auf ein Tor, am Ende hatten die Mühlheimer aber doch den längeren Atem.
Als Voraussetzung für einen Sieg am Samstagabend sieht der Weidener Trainer zum einen, dass seine Abwehrreihe die Kölner Shooter, Schreiner, Voiss und Dobbelstein diesmal von Beginn an ernst nimmt und deren freie Würfe aus der Distanz verhindert und zum anderen, dass man die großgewachsene Deckung der Gäste nicht durch unvorbereitete Abschlüsse oder Einzelaktionen glänzen lässt. „Das war eigentlich schon in Köln unser Plan, leider haben wir diese Vorgaben nicht von Beginn an beherzigt“, erinnert sich Havers und verlangt, dass seine Mannschaft das letzte Saisonspiel vor heimischen Publikum nutzt, um sich für die Hinspielniederlage zu revangieren.

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