Das 30:30 Unentschieden aus dem Hinspiel ist in Weiden noch längst nicht vergessen, blickt man doch auf einen absolut unnötigen Punktverlust zurück. Trotz schwacher erster Hälfte lag man in der 50. Spielminute bereits mit 29:24 in Führung, lies sich dann aber noch die Butter vom Brot nehmen und kassierte mit der Schlusssirene den überflüssigen Ausgleichstreffer.
„Ich bin optimistisch, dass uns so etwas nicht nochmal passiert“, verweist DJK-Coach Philipp Havers auf den Verlauf der Rückrunde. „Mittlerweile ist unsere Chancenverwertung deutlich besser geworden und auch in hektischen Situationen behält mein Team meist einen kühlen Kopf, wir wollen unsere seit zehn Spielen anhaltende Serie auch über die zwei noch verbleibenden Spiele ausbauen und die Rückrunde ohne weiteren Punktverlust beenden“, gibt Havers die Marschrichtung für die beiden Auswärtspartien im Oberbergischen gegen den TV Strombach und den TuS Derschlag vor.
Mit dem TV Strombach haben die Weidener allerdings einen recht ungeliebten Gegner auf diesem Weg vor der Brust, denn der letzte Sieg gegen das Team von Trainer Maik Thiele liegt bereits knapp zweieinhalb Jahre zurück, seither behielten die Oberberger entweder die Oberhand oder man trennte sich unentschieden.
Um die Durststrecke gegen Strombach zu beenden wird es, wie so oft, darauf ankommen, schnell die richtige Einstellung auf den Gegner in der Abwehr zu finden. Dabei ist der TVS eine schwer auszurechnende Mannschaft, die auf allen Positionen torgefährlich und meist sogar mit höherklassiger Erfahrung besetzt ist. Neben den Rückraumschützen, Lukas Bader, Nico Blech und Thorben Schneider, verfügt man mit Malte Meinhardt und Dennis Hermann über treffsichere Außen, sowie mit Joscha Jäger über einen cleveren Regisseur auf der Rückraummitte. „Das Abwehrkollektiv muss funktionieren - wir werden uns nicht auf einen einzelnen Spieler konzentrieren können“, warnt Havers vor der Qualität des Gegners. „Wenn wir darüber hinaus mit einer ähnlichen taktischen Disziplin wie in der Vorwoche antreten, sehe ich gute Chancen, dass wir die schlechte Statistik gegen Strombach etwas aufpolieren können“, so der Weidener Trainer abschließend.

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