Nach der schmerzlichen und vor allem unnötigen Niederlage gegen den TuS Derschlag (35:36) erwartet die Westwacht im zweiten Heimspiel in Folge mit dem BTB Aachen gleich den nächsten Hochkaräter in der Parkstraße.

Alleine, wenn man das Finale des diesjährigen EWV-Cups als Gradmesser nimmt, dürfen die Zuschauer auch dieses Mal ein spannendes Spiel erwarten, in dem Nuancen über Sieg oder Niederlage entscheiden werden.

So sieht auch Weidens Trainer Philipp Havers einem engen Spiel entgegen: „Bereits beim EWV-Cup hat man ein Spiel gesehen, das von den Abwehrreihen dominiert wurde. Ich hoffe, dass die 36 Gegentore im Spiel gegen Derschlag ein einmaliger Ausrutscher unserer Defensive bleiben und wir wieder zur gewohnten Stärke zurückfinden. Voraussetzung hierfür wird sein, den BTB nicht zu seinem Tempospiel kommen zu lassen und ihn stattdessen ins gebundene Spiel zu zwingen“, will Havers vor allem die einfachen Tore des Gegners verhindern.

Doch damit alleine wird es nicht getan sein. Auch gegen eine stehende Deckung bieten die Aachener große Qualität auf. „Die Fähigkeiten von Rückraumlinks Robin Bleuel, der alleine am letzten Spieltag 13 der 21 Tore seines Teams erzielt hat und Philipp Wydera auf der Rückraummitte sind hinlänglich bekannt. Daneben hat Martin sein Team nach dem Karriereende von Mevlüt Bardak vor allem in der Breite noch einmal qualitativ aufgerüstet, so dass wir davon ausgehen müssen, dass der BTB über 60 Minuten volles Tempo gehen kann“, wirft Havers einen Blick auch die Aachener Neuzugänge, will die Qualität seines eigenen Teams allerdings auch nicht in den Schatten stellen:


„Mit der Rückkehr von Tyrone Schwark haben wir endlich wieder volle Kaderstärke. Wenn die Trainingswoche ohne Verletzungen verläuft, gehe ich davon aus, dass wir auch am Wochenende vollzählig antreten können – ein Saisonhighlight wie das Derby gegen BTB wird sich wohl niemand freiwillig entgehen lassen.“

Comments are closed.

Post Navigation