Nach dem vor allem in der Höhe nicht erwarteten Heimsieg gegen den MTV Köln 1850, tritt die Westwacht am kommenden Samstagnachmittag bei der Zweitvertretung des Drittligisten TSV Bayer Dormagen an.

Das Bayer-Team rangiert derzeit mit 7:3 Punkten auf Platz fünf der Tabelle und musste sich bislang nur bei den hoch gehandelten Pulheimern (23:35) geschlagen geben. Mit Ausnahme der Partie am vergangenen Spieltag, als die Mannschaft von Trainer Joachim Kurth beim Longericher SC mit 30:26 gewinnen konnte, verliefen die übrigen Begegnungen eher knapp. Neben dem Unentschieden gegen den TV Strombach, sammelte die Dormagener Reserve ihre Punkte in Oberwiehl (27:26) und in einem torarmen Match gegen Fortuna Köln (20:19).

Beachtlich ist einmal mehr die Kadergröße der Dormagener - gleich 24 Spieler stehen in dieser Saison zur Verfügung - darunter auch einige hochkarätige Neuzugänge wie zum Bespiel Mattis Pestinger, Jamal Naji oder Peer Pütz. „Es ist daher recht schwierig abzuschätzen, was uns erwartet“, blickt Westwachts Trainer Philipp Havers auf das bevorstehende Gastspiel im Sportcenter. „Gewiss ist wohl nur, dass Rückraumschütze Wael ben Youssef auf Grund seiner Disqualifikation gegen Fortuna Köln noch nicht wieder mitwirken darf. Da die Dormagener A –Jugend am Wochenende spielfrei hat, kann der TSV ansonsten wohl aus dem Vollen schöpfen.“

Das wäre auch die Wunschvorstellung von DJK-Trainer Havers. Zwar stehen mit Johnny Eiche und Marc Schlingensief wieder zwei Akteure mehr als noch in der Vorwoche zur Verfügung, jedoch plagt sich das angestammte Torhüterduo um Bobo Bayer und Chris Flöck weiterhin auf unbestimmte Zeit mit seinen Verletzungen herum. Ähnlich sieht es bei Timo Wolff und Lukas Schuffelen aus. Wolffs Nase wurde zwar zwischenzeitlich operiert, mit einem Einsatz ist jedoch frühestens Anfang November gegen Refrath wieder zu rechnen. Wann Schuffelen, der sich mit anhaltenden Oberschenkelproblemen rumschlägt wieder einsatzfähig ist, bleibt dagegen noch offen.

Da es ohnehin nichts bringt, sich über die Situation zu beschweren und man auch mit dem derzeitigen Kader, wie die letzte Woche gezeigt hat, konkurrenzfähig ist, will Havers die Personalsituation gar nicht weiter thematisieren. „Unbestritten erwartet uns mit dem TSV ein deutlich stärker einzuschätzender Gegner. Für uns wird es darauf ankommen, ähnlich kompakt in der Abwehr zu stehen und uns auf diesem Weg erneut einfache Tore zu erarbeiten. Dass wir darüber hinaus auch in der Lage sind, unsere Treffer im gebundenen Spiel herauszuspielen, hat sich gegen Köln des Öfteren gezeigt. Wenn wir in Dormagen geduldig und vor allem füreinander spielen, sehe ich gute Chancen mit zwei Punkten im Gepäck nach Hause zu fahren.“

(Samstag, 21.10.2017, Anwurf 17.00 Uhr, TSV Bayer Sportcenter, An der Römerziegelei 1, 41539 Dormagen)

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