Nach zuletzt drei Siegen in Folge und dem damit verbundenen Sprung auf Rang sechs der Oberliga Mittelrhein, will die Westwacht auch die beiden verbleibenden Partien im Kalenderjahr 2017 erfolgreich bestreiten und weiter  an die vorderen Plätzen der Tabelle heranrücken. Bereits am kommenden Samstag wäre ein Sieg gleichbedeutend mit dem Vorrücken auf Platz fünf. Doch ehe es soweit ist, gilt es zunächst den CVJM Oberwiehl zu schlagen.

Oberwiehl rangiert derzeit mit 06:10 Punkten auf Platz neun und bleibt damit hinter den Erwartungen von Trainer Florian König zurück. Dieser hatte sein Team noch vor Saisonbeginn deutlich stärker eingeschätzt und hatte seinerzeit einen Start mit fünf Siegen prognostiziert.  In der Rückschau stand dann lediglich ein Sieg gegen die stark abstiegsbedrohte Zweitvertretung des TuS Opladen zu Buche und auch die darauffolgenden Derbys gegen Derschlag und Strombach gingen verloren. Erst in den letzten Wochen scheint sich das Team, das in der vergangenen Saison nur knapp dem Abstieg in die Verbandsliga entging, zu stabilisieren.  Höchste Achtung verdient dabei der Punktgewinn in Pulheim, welcher die Oberberger momentan zum einzigen Team macht, das gegen den Ligaprimus punkten konnte. Ein weiteres Unentschieden gegen Longerich sowie ein Sieg gegen Fortuna Köln sorgten dafür, dass der CVJM sich kürzlich von der Abstiegszone entfernen konnte.

Bei der Analyse des kommenden Gegners erinnert sich Westwachts Trainer Philipp Havers vor allem an die Begegnungen der Vorsaison: „Besonders in Oberwiehl haben wir uns sehr schwer getan und lange keinen Zugriff auf die technisch versierten Rückraumspieler und deren Zusammenspiel mit dem Kreisläufer bekommen. Ähnlich war es im Rückspiel, als erst die Umstellung auf eine offensive Deckungsvariante dafür sorgte, dass das Angriffsspiel der Oberberger erlahmte. Ich schätze Oberwiehl diesmal noch ein Stück stärker ein, da mit Bastian Schneider und Fynn Bastian zwei wichtige Rückraumakteure dabei sind, die in der vergangenen Spielzeit nur eingeschränkt oder gar nicht zur Verfügung standen.  Für uns wird es daher einmal mehr darauf ankommen, mit guter Abwehrarbeit die Basis für einen Erfolg zu schaffen. Wenn wir an die Defensivleistung der letzten Spiele anknüpfen, sind wir gerade zu Hause, wo wir im Schnitt knapp 33 erzielen, nur schwer zu schlagen.“

Grund zur Freude hat Havers derzeit beim Blick auf seinen Kader. Erstmals in dieser Saison werden (fast) alle Feldspieler zur Verfügung stehen. Einzig Torhüter Christ Flöck, der deshalb weiterhin von Daniel Gawlas vertreten wird, laboriert noch immer an seiner Knieverletzung. „Gänzlich komplett wird der Kader spätestens beim Pokalspielviertelfinale gegen Stolberg im Januar sein“, gibt Havers Ausblick auf die Rückkehr von Jonas Backes und Andi Micke, deren studienbedingte Auslandsaufenthalte sich dem Ende zuneigen.

Vorbericht DJK Westwacht Weiden – CVJM Oberwiehl (Samstag, 09.12.2017, Anwurf 19.30 Uhr, Halle Parkstraße)

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