In einer nahezu ausverkauften Halle an der Rosentalstraße in Roetgen trafen zwei hoch motivierte Gegner aufeinander. Der erste Angriff unserer Damen führte noch zu keinem Erfolg, sodass Roetgen im ersten Ballbesitz in Führung gehen konnte. Allerdings war am Samstag nicht "Gut Kirschen Essen" mit der grün-Weißen Deckung. Die ersten 5 Angriffe von Roetgen wurden allesamt vereitelt und auf der Gegenseite hat Manu Küpper einen Sahnetag erwischt und machte 4 der ersten 5 Tore. Manu landete am Ende des Spiels bei 7 Toren und einer 100%igen Abschlussquote.

So stand nach 8 Minuten ein 0:5 auf der Anzeigetafel und Eric Ortmanns war gezwungen sein erstes Timeout zu nehmen.

Aber auch diese Auszeit führte nicht dazu, dass unsere Ladies ins Stocken gerieten. Im Gegenteil - sie legten in der Abwehr noch eine Schippe drauf und provozierten ungenaue Abschlüsse und Fehler bei den Gastgeberinnen. Das wusste der Westwacht Express zu nutzen und legte noch 5 Treffer drauf. So stand es nach 22 Minuten unglaublich 10:1!!! für den Tabellenführer.

„Mit unserer offensiven 5:1 Abwehr haben wir Ihnen bereits früh den Zahn gezogen. Bis zur 22. Minute ist Roetgen im Angriff nicht viel eingefallen und so konnten wir uns mit 10:1 schon zu Beginn des Spiels entscheidend absetzen. Das war eine überragende Teamleistung, aus der, wenn überhaupt nur die Geschwister Manu Küpper und Jenny Costea noch herauszuheben sind“, kommentierte der hoch zufriedene Co-Trainer Thorben Doum.

In der Folgezeit kam Roetgen zu drei schnellen Treffern in Folge, wobei unsere Ladies keinen Grund zur Beunruhigung signalisierten. In den letzen 5 Minuten erhöhten sie mit zwei eigenen Treffern zum 12:4 Pausenstand.

Den Trainern war klar, dass die Gegenseite sich was einfallen lassen würde, um das Spiel vor eigenem Publikum noch zu drehen. Roetgen wurde mit fortlaufender Spielzeit immer offensiver. Dies provozierte auch auf unserer Seite ungenaue Anspiele und die Abschlüsse wurden nicht klug gewählt. Da man sich aber auch in der zweiten Hälfte auf Abwehr und Torhüter verlassen konnte, wuchs der Abstand auf 9:19 und 11:21 (45. Minute). Spätestens als Anne Fischer mit der dritten Zeitstrafe des Feldes verwiesen wurde, war der Widerstand endgültig gebrochen.

Beide Seiten verbuchten jeweils noch vier Treffer, wobei unsere Tina Rademacher nach der 17. Parade von Jenny Costea den Schlusspunkt setzte, was den, auch in der Höhe verdienten, Sieg besiegelte.

Nach dem Schlusspfiff gab es den obligatorischen Siegestanz und jede Menge Druck purzelte von den Schultern unserer Damen, dem sie in den 60 Minuten davor standgehalten haben.

" Ich bin sehr stolz auf mein Team, dass es vor einer großen Kulisse, ein großes Spiel geliefert hat. Auch wenn spielerisch nicht alles Gold war was glänzt, überzeugten sie vorallem in der Abwehr. Das ging fast nicht besser", bilanziert Marc Schlingensief den Auswärtssieg.

Kommende Woche startet die Rückrunde mit der weitesten Auswärtsfahrt in Nümbrecht. Ab sofort gilt es die super Hinrunde zu kompensieren." Jeder kommende Gegner wird nun mit 200% versuchen den Tabellenführer zu schlagen. Darauf muss mein Team vorbereitet sein. " blickt Schlingensief voraus.

Egal was noch kommt der Verein und die Trainer sind hoch erfreut über die Entwicklung der jungen Mannschaft. Man darf nicht vergessen, dass das Durchschnittsalter der Mädels bei knapp 21 Jahren liegt. Umso erstaunlicher ist die momentane Konstanz, die das Team hinlegt.

Macht weiter so.

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