Während der Start in die Partie gegen die favorisierten Aachener noch gut gelang und man nach fünf Minuten nach zum Teil sehenswert herausgespielten Treffern mit 4:2 in Führung lag, glich der BTB zuerst zum 4:4 aus und legte anschließend immer wieder vor. Zwar gelang es den Grün-Weißen bis zum 7:7 immer wieder auszugleichen, jedoch machte sich bereits in dieser Phase bemerkbar, woran das Spiel der Westwacht in den letzten Wochen krankt. Alleine im ersten Durchgang wurden 18 Bälle durch Fehlwürfe und zum Teil höchst leichtfertige technische Fehler hergeschenkt, so dass die Gastgeber zu einfachen Gegenstoßtoren kamen und auf 11:7 wegziehen konnten (22. Spielminute). Die darauf folgende Auszeit von Westwachts Trainer Philipp Havers führte zwar nicht unbedingt zu einer besseren Torausbeute, jedoch konnte man die Burtscheider nun wieder häufiger ins gebundene Spiel zwingen, dass man zur Pause auf 9:12 verkürzen konnte.

Anders als im ersten Durchgang war es nach der Pause der BTB, der besser aus der Kabine kam, so dass das Team von Martin Becker sogar auf 17:11 vorlegen konnte, ehe Westwacht-Coach Havers in der 40. Minute erneut zur grünen Karte griff und seinen Angriff fortan mit 7 Spielern auflaufen ließ – mit Erfolg. Innerhalb von drei Minuten konnte die Westwacht den Rückstand halbieren und auf 14:17 aufschließen, ehe einige fragwürdige Zeitstrafen gegen Grün-Weißen das Pendel wieder zu Gunsten des Heimteams umschlagen ließ. Spätestens als beim 21:15 in der 53. Minute der alte Vorsprung des BTB wieder hergestellt war, war eine Vorentscheidung getroffen und der Westwacht blieb in den Schlussminuten lediglich die Möglichkeit, die Differenz auf 18:22 zu verkürzen.

Weidens Trainer Philipp erklärte die Niederlage nach dem Spiel mit folgenden Worten: „Unsere Offensivstatistik fällt erneut verheerend aus. Mit 35 Ballverlusten und nur 18 erzielten Treffern kann man kein Spiel gewinnen. Sicher kämpfen wir schon über den gesamten Saisonverlauf mit den zahlreichen verletzungsbedingten Ausfällen, worunter auch die Trainingsqualität leidet, allerdings darf das jetzt nicht zur pauschalen Ausrede werden. Wenn wir jetzt nicht ins Niemandsland der Tabelle abrutschen wollen, müssen wir im kommenden Heimspiel wieder auf die Erfolgsspur zurückkehren.“

Torschützen: Antons 6/3, Micke 5, Schwark, Habisch Backes, Wolff, Kuck, Schlingensief, Schuffelen je 1

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