Nachdem bereits gegen den SSV Nümbrecht die Revanche für die Hinspielniederlage geglückt ist, soll dieses Vorhaben am kommenden Samstagabend auch gegen die Dormagener Reserve glücken. Denn mit der 26:33-Hinspielschlappe hatte man schon am sechsten Spieltag die dritte Niederlage der noch jungen Saison einstecken müssen und verabschiedete sich damit frühzeitig von den Spitzenrängen der Liga.

„Um nun in der Endabrechnung zumindest unter den Top 5 zu landen und den TSV gleichzeitig hinter sich zu lassen, sind zwei Punkte gegen die mit zwei Punkten Rückstand auf uns auf Tabellenplatz 6 rangierenden Dormagener absolute Pflicht“, schickt Weidens Coach Philipp Havers seine Truppe mit einem klaren Ziel in die Partie gegen den Verfolger. „Mit Ausnahme unseres ersten Heimspiels gegen Derschlag sind wir diese Saison zu Hause ungeschlagen, diese Statistik wollen wir natürlich in den verbleibenden drei Heimauftritten weiter ausbauen“, so Havers weiter. Damit am Ende der Begegnung erneut zwei Punkte verbucht werden können, will Havers vor allem die rechte Angriffsseite der Gäste nicht zur Entfaltung kommen lassen. „Mit Nico Pyszora spielt einer der torgefährlichsten Linkshänder der Liga im rechten Rückraum des Gegners. Er belegt mit derzeit 105 erzielten Treffern den dritten Platz der Oberliga-Torschützenliste.“ Ungeachtet sollten jedoch auch Pyszoras Nebenleute nicht bleiben. „Peer Pütz hat schon bei unserem Auftritt in Dormagen auf der Rückraummitte geschickt die Fäden gezogen und damit maßgeblichen Anteil am Erfolg seines Teams gehabt. Zusammen mit dem im Hinspiel noch gesperrten Wael ben Youssef im linken Rückraum bilden die drei die Konstanten im Bayer-Team“, schätzt Havers die Rückraumqualität des Kontrahenten hoch ein und ergänzt: „Wer außerdem für den TSV auflaufen wird, ist wie so oft, höchst fraglich - bislang hat die Drittligareserve in dieser Saison schon 33 Spieler eingesetzt.“

Beim Stichwort Personal kann man die Situation auf Seiten der Westwacht voraussichtlich wieder etwas gelassener sehen. Nachdem gegen den MTV Köln am vergangenen Sonntag nur neun Feldspieler zur Verfügung standen, werden gegen Dormagen Lukas Schuffelen, Stefan Kuck und voraussichtlich auch Tyrone Schwark wieder zur Verfügung stehen. Ob Nils Gehlich, der sich in Köln am Daumen verletzt hat, spielen kann, wird sich allerdings erst im Verlauf der Woche zeigen. Sollte er einsatzbereit sein, beschränken sich die Ausfälle lediglich auf die Langzeitverletzten Chris Flöck, Pascal Schröder und Freddy Hoffmann.

DJK Westwacht Weiden – TSV Bayer Dormagen II (Samstag, 10.03.2018, Anwurf 19.30 Uhr, Sporthalle Parkstraße)

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