Mit drei Siegen aus den letzten drei Spielen im Rücken reist die Westwacht am Sonntagabend nach Bergisch-Gladbach. Verbunden mit dem Erfolg vom vergangenen Spieltag gegen Dormagen und der gleichzeitigen Niederlage des TV Strombach gegen den wiedererstarkten Longericher SC II konnten die die Grün-Weißen am Ende des 19. Spieltages auf Tabellenplatz vier klettern und möchte diese Position nun weiter festigen.

Als „nicht einfach“ schätzt Weidens Trainer Philipp Havers die Aufgabe gegen den Tabellenneunten ein. „Ähnlich wie schon vor zwei Wochen in Köln treffen wir auf ein Team, das mit Ausnahme des Spiels in Oberwiehl, alle Punkte vor heimischem Publikum geholt hat. Anders als der MTV präsentiert sich die Mannschaft von Trainer Christopher Braun allerdings derart heimstark, dass dort lediglich der Pulheimer SC und der BTB Aachen Punkte entführen konnten. Andere Topteams wie der TuS Derschlag oder der TV Strombach mussten die Heimreise dagegen mit leeren Händen antreten“, sieht Havers neben der ungewohnten Anwurfzeit am Sonntagabend auch das lautstarke Publikum in Refrath als Garant für die Heimstärke des Aufsteigers und ergänzt: „Die HSG hat ihr Saisonziel Klassenerhalt zwar schon erreicht, trotzdem rechne ich nicht damit, dass wir dort etwas geschenkt bekommen.“

Auch die Tatsache, dass in der Presse zuletzt von zahlreichen Ausfällen, unter anderem Rückraumschütze Niklas Funke und Abwehrchef Jonny Benninghaus, berichtet wurde, will der Weidener Coach erst gar nicht weiter thematisieren. „Es wird wichtig sein, dass wir unser Spiel fokussieren und weiter an einer niedrigen Fehlerquote festhalten. Was passiert, wenn man die Konzentration schleifen lässt, haben wir vergangene Woche im Spiel gegen Dormagen erlebt, als wir einen deutlichen Vorsprung binnen weniger Minuten hergeschenkt haben“, sieht Havers in den verbleibenden sieben Spielen noch Steigerungspotential für seine Truppe.

Wie so oft in dieser Saison wird die Weidener Bank auch gegen Refrath nicht komplett besetzt sein. Zwar kehrt Jan Antons nach einem Kurzurlaub wieder ins Team zurück, dafür wird Lukas Schuffelen auf Grund einer Dienstreise, die er schon am Sonntag antreten muss, nicht zur Verfügung stehen. Ob die Daumenverletzung bei Nils Gehlich einen Einsatz zulässt, entscheidet sich wahrscheinlich erst kurzfristig. Pascal Schröder und Freddy Hoffmann steigen unterdessen langsam wieder ins Training ein - Einsätze der beiden sind allerdings erst in der Schlussphase der Saison realistisch.

HSG Refrath/Hand - DJK Westwacht Weiden (Sonntag, 18.03.2018, Anwurf 18.30 Uhr, Halle Steinbreche, An der Steinbreche, 51427 Bergisch Gladbach)

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