Während der sportliche Weg in die Nordrheinliga seit dem letzten Wochenende geebnet ist, wird im Hintergrund bereits seit mehreren Monaten an den Planungen für die erste Saison als HC Weiden gearbeitet:

+++Sportliche Leitung für die Ladies+++

Schon lange steht eine Zusammenarbeit der beiden Weidener Handballvereine, Weidener TV und Westwacht Weiden, im sogenannten HC Weiden im Raum und seit einigen Wochen ist dieser HC nun auch formal gegründet. Doch schon im Vorfeld bekamen die Westwacht-Ladies Trainingsbesuch von einem TVer: in den Verhandlungen und Planungen zur HC Gründung war in den entsprechenden Gremien öfter über die notwendig zu besetzenden Positionen gesprochen worden, wobei sich Helge Müller, zuletzt Sportlicher Leiter der 1. Herrenmannschaft des Weidener TV, früh und lange vor dem nunmehr feststehenden Aufstieg in die Regionalliga Nordrhein, interessiert zeigte, zukünftig die Geschicke der Weidener Damen zu leiten.

Nach Gesprächen mit dem Trainerteam sowie den Mannschaftskapitänen folgte besagter Vorstellungstermin bei der Mannschaft, bei dem schnell Einigkeit über eine gemeinsame Blickrichtung und Vision erzielt wurde. „3 Dinge sind mir wichtig", sagt Müller, der mittlerweile auch Einzelgespräche mit allen Spielerinnen des aktuellen Kaders geführt und weiterhin bereits Kontakt zu potentiellen Neuzugängen aufgenommen hat und der in seiner Arbeit von Claudia Xhonneux, aktuell Trainerin der 1. Damenmannschaft des Weidener TV und Claudia Schlingensief, aktuell Spielerin der 1. Damenmannschaft der Westwacht unterstützt werden wird. „Zum Einen muss der HC Weiden den Anspruch haben, die stärkste Damenmannschaft der Region zu stellen, d.h. das Team zu haben, welches die Anlaufstelle Nummer 1 für talentierte junge Spielerinnern ist, die so hochklassig wie möglich spielen wollen. Hierfür ist eine Professionalisierung der Arbeit im Damenbereich unabdingbar; selbstverständlich kann z.B. ein Trainer sich nicht "nebenbei" um die Zusagen der Spielerinnen für die kommende Spielzeit kümmern und die Beschaffung von Trainingsanzügen gehört ebenfalls nicht in die Verantwortlichkeit der Aktiven. Zum Zweiten muss das Standing der Damen in einem Verein ganz selbstverständlich dem der Herren entsprechen. Wir stellen zur kommenden Spielzeit nicht nur die höchstspielende Damenmannschaft im Kreis Aachen, sondern die höchstspielende Handballmannschaft überhaupt - so sehen wir uns und so wollen wir auch gesehen werden. Und zum Dritten ist es wichtig, dass die 1. Damenmannschaft tief im Verein verwurzelt bleibt. Es wird immer nötig sein, vereinzelt herausragende Spielerinnen anderer Vereine in den Kader einzubauen, um dauerhaft den eingangs genannten Anspruch auf die Nummer 1 im Kreis und die Regionalliga Nordrhein halten zu können, aber das Fundament unseres Kaders muss immer die eigene Jugend und Spielerinnen, die in Würselen oder gar Broichweiden groß geworden sind, sein. Nur so geht Identifikation!"

In den Gesprächen mit dem aktuellen Kader konnte sich Helge Müller ein umfassendes Bild machen und durchaus auch erfreuliche Ergebnisse für die kommende Saison erreichen. Hierzu und zum Stand der Gespräche mit dem Trainerteam und potentiellen Neuen werden in kurzer Zeit Neuigkeiten folgen. „Wir haben noch 3 Spiele in dieser Saison und wollen ungeschlagen bleiben, am liebsten bei dem einen Gegenpunkt. Die Krönung wäre natürlich der Sieg im Kreispokalfinale gegen TV Roetgen", so Müller, „wir alle - Trainer, Mannschaft und der Stab - freuen uns auf das Unternehmen Nordrheinliga, der Unterschied ist, dass Trainer und Mannschaft die kommenden Wochen voll auf die aktuelle Saison fokussiert bleiben sollen und werden, wir im Stab dagegen natürlich den Blick schon nach vorne richten müssen und bereits gerichtet haben."

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