Nach einer katastrophalen zweiten Hälfte und der damit verbundenen Niederlage gegen den CVJM Oberwiehl hat die Westwacht am Samstagabend gegen den Tabellennachbarn aus Strombach Einiges gutzumachen. „Wir sind in dieser Saison bereits vier Mal ins Oberbergische gefahren und haben kein einziges Mal gewonnen, mit Ausnahme des HVM-Pokalfinals gegen Nümbrecht haben wir sogar immer richtig schlecht ausgesehen“, erwartet Westwachts Trainer Philipp Havers gegen Strombach eine Reaktion seines Teams auf diese miserable Serie. Serie ist dabei das richtige Stichwort, gibt es doch gegen Strombach gleich noch einen weiteren Negativtrend zu beenden. „In den letzten Jahren haben wir in Strombach nie auch nur annährend unser normales Leistungsniveau abrufen können und sind mit zum Teil peinlich hohen Niederlagen im Gepäck nach Hause gefahren“, erinnert sich der Weidener Coach nur ungern an die Gastspiele in der Eugen-Haas-Halle, fordert aber gleichzeitig von seinen Jungs, dass sie sich diesmal von einer anderen Seite zeigen und so zumindest den vierten Tabellenplatz mit einem Sieg untermauern.

Damit das gelingt werden die Grün-Weißen vor allem die rechte Rückraumseite des TV in Schach halten müssen. Mit Lukas Bader und Julian Mayer ist die rechte Angriffsseite der Strombacher überdurchschnittlich gut besetzt. Wer jedoch meint, dass der Strombacher Rückraum sich auf diese zwei Akteure reduzieren lässt, hat weit gefehlt. Neben Shooter Nico Blech im linken Rückraum zieht mit Sean Borgard ein A-Jugendlicher geschickt die Fäden. Dass er dabei auch durchaus torgefährlich ist, konnte man bereits im Hinspiel erkennen, als Borgard mit sechs Treffern erfolgreichster Werfer seines Teams war.

Weiterhin verletzt werden Nils Gehlich (Daumen), Johnny Eiche (Schulter) sowie der Langzeitverletzte Christ Flöck (Kreuzband) ausfallen. Darüber hinaus sind nach jetzigem Stand alle Spieler fit, so dass die Westwacht mit voller Kaderstärke auflaufen wird.

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