Nachdem die ernüchternde Bilanz in Oberberger Hallen auch am vergangenen Spieltag bei der 21:22 Niederlage in Strombach nicht aufgebessert werden konnte, verspricht der letzte Heimauftritt der Westwacht am kommenden Samstagsabend noch einmal höchste Spannung.

Während die Gäste aus Pulheim über den gesamten Saisonverlauf hinweg eine konstante Leistung ablieferten, sich dabei bis zum 22. Spieltag lediglich vier Verlustpunkte einfingen und die Meisterschaft so schon sicher geglaubt hatten, zeigte der PSC mit Niederlagen gegen Derschlag und Longerich zuletzt Nerven. Das bequeme Acht-Punkte-Polster auf die Verfolger aus Aachen und Derschlag ist bei noch zwei ausstehenden Partien auf vier Punkte zusammengeschmolzen und auch das im Vergleich zu Aachen lediglich um vier Treffer bessere Torverhältnis lässt die Erftkreisler nicht ruhig durchatmen.

„Pulheim steht am Samstag gehörig unter Druck, besondere Brisanz birgt die Tatsache, dass dem Team von Trainer Kalvin Tacke bei einer Niederlage gegen uns am letzten Spieltag das Finale im direkten Duell mit dem BTB droht. Zwar geht es für uns in diesem Spiel um nichts mehr, allerdings, werden wir uns ganz bestimmt nicht nachsagen lassen, dass wir unseren Zuschauern im letzten Spiel unter Grün-Weißer Flagge nicht alles gezeigt hätten“, will Weidens Trainer Philipp Havers sich mit einem Sieg von der Trainerbank der ersten Mannschaft der Westwacht verabschieden, ehe in der kommenden Saison Andreas Heckhausen das Ruder übernimmt und Havers sich um die zweite Mannschaft des HC Weiden kümmern wird. „Für uns steht noch die Aufgabe aus, zu zeigen, dass wir auch mal ein Team schlagen können, das vor uns in der Tabelle steht. Im Hinspiel, das wir unentschieden gespielt haben, wäre das fast gelungen. Mit unserer Heimbilanz (11 Spiele ungeschlagen) im Rücken, wollen wir dem PSC einen heißen Tanz bieten.“

Vorbericht DJK Westwacht Weiden – Pulheimer SC (Samstag, 05.05.2018, Anwurf 19.30 Uhr, Halle Parkstraße)

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